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Unternehmensbeteiligungen: Der Weg aus der Niedrigzinsfalle

Die Staaten Europas sparen durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank viel Geld. Für einige, vor allem südeuropäische Staaten ist das wahrscheinlich existenzerhaltend, aber auch der deutsche Finanzminister kann sich über die Zinsersparnis freuen. Die Zeche zahlen wir Sparer. Wir verlieren täglich Geld, zumindest immer dann, wenn wir es mit unseren Geldanlagen nicht schaffen, die Inflationsrate zu schlagen.

Von der Niedrigzinspolitik profitieren jedoch nicht nur die Staatshaushalte, sondern auch die Wirtschaft im Euroraum; allen voran die Immobilienwirtschaft und der Aktienmarkt. Wer deshalb von der Niedrigzinspolitik profitieren will, muss sich an der Wirtschaft beteiligen oder eine fremdfinanzierte Immobilie erwerben.

Vom Sparer zum Investor werden

Auch private Anleger, denen nur kleinere Summen zur Verfügung stehen können an den Erfolgen der Wirtschaft teilhaben. Immer mehr Anlegern sind neben den finanziellen Aspekten auch ökologische und soziale Kriterien wichtig. Sie können ihr Geld mit Unternehmensbeteiligungen sehr zielgerichtet einsetzen. Dazu gibt es verschiedene Instrumente: 

Ökofonds und ETF

Mit Ökofonds (Aktienfonds) erwerben Sie Anteile an einer Vielzahl von Unternehmen. Das Fondsmanagement handelt nach fest definierten Anlagestrategien. Neben den monetären Strategien werden auch ökologisch und sozial nachhaltige Kriterien für die Auswahl der Beteiligungen herangezogen. Durch die breite Streuung in eine Vielzahl von Unternehmen in verschiedenen Ländern und Brachen wird das Verlustrisiko erheblich reduziert. 

Alternative Investmentfonds (AIF)

Lange Zeit galten geschlossene Fonds als grauer Kapitalmarkt, da sie weitestgehend unreguliert waren. Mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) änderte sich das. Seit dem 22. Juli 2013 dürfen alternative Investmentfonds nur noch mit Erlaubnis der BaFin aufgelegt, verwaltet und vertrieben werden. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an regulierten Fonds für Erneuerbare Energien, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und vielem mehr. Ein Verkaufsprospekt muss zwingend von der Bankenaufsicht BaFin genehmigt werden.

Kommanditbeteiligungen an operativ tätige Unternehmen

Unternehmen, die eine aktive operative Tätigkeit ausüben und nicht nur Anlegergelder passiv verwalten, sind als operativ tätige Unternehmen nicht dem KAGB unterstellt. Werden Beteiligungen an operativ tätigen Unternehmen öffentlich angeboten, unterliegen Sie jedoch dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) und sind ebenfalls prospektpflichtig. Die Prospekte müssen ebenfalls von der BaFin genehmigt werden. Zahlreiche Solarbeteiligungen und Windkraftbeteiligungen wählen diesen Weg.

Energiegenossenschaft

Genossenschaften sind ebenfalls nicht dem VermAnlG unterstellt. Sie unterstehen dem Genossenschaftsgesetz (GenG). Sie sind nicht prospektpflichtig, soweit Ihre Anteile nicht gegen Honorar vertrieben werden. Das GenG sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit für die Eigentümer der Genossenschaftsanteile. Jede Genossenschaft muss sich regelmäßig durch den Genossenschaftsverband prüfen lassen und eine gesetzliche Sicherheitsreserve anlegen. Genossenschaften haben die niedrigste Quote an Insolvenzen von allen Gesellschaftsformen. Es gibt bisher noch keine einzige Insolvenz unter den Energiegenossenschaften.

Nachrangdarlehen und stille Beteiligungen an Unternehmen

Auch Nachrangdarlehen und stille Beteiligungen gehören bei den Unternehmen zum Mezzanine-Kapital. Sie stehen im Fall einer Insolvenz hinter anderen Forderungen zurück. Die Inhaber haben in der Regel lediglich das Recht auf eine vereinbarte Zinszahlung und bestimmte Auskunftsrechte, jedoch keine Mitbestimmungsrechte wie bei Genossenschaften oder Kommanditbeteiligungen.

Die Sicherheit von Unternehmensbeteiligungen

Grundsätzlich sind alle Unternehmensbeteiligungen einem Totalverlustrisiko ausgesetzt. Es ist deshalb besonders wichtig, die Bonität und Stabilität eines Unternehmens vor einer Beteiligung zu prüfen. Die BaFin-genehmigten Prospekte, sowie die bei AIFs vorgeschriebenen Wesentlichen Anlegerinformationen (WAI) oder die bei Vermögensanlagen vorgeschriebenen Vermögensanlagen-Informationsblätter (VIB) sind dabei wertvolle Hilfsmittel. Daneben sollte sich der Anleger die folgenden drei Fragen stellen: 

  1. Verstehe ich das Geschäftsmodell und halte ich es für plausibel?
  2. Ist das Management erfahren und kompetent?
  3. Gibt es eine Leistungsbilanz der bisherigen Angebote einer Gesellschaft?

"Nicht alle Eier in einen Korb"

Diese alte und wichtige Anlegerweisheit sollte jeder berücksichtigen. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Unternehmensbeteiligungen ist niemand vor Verlusten gefeit. Diese können jedoch durch eine breite Streuung deutlich reduziert werden.